Beim Wanderrudern steht die gleichmäßige leichte sportliche Belastung im Vordergrund. Es ist kein Problem sich beim Wanderrudern noch zu unterhalten.
Trotzdem können lange Wanderfahrten auch mal sehr anstrengend sein.
Ein Herausstellungsmerkmal des Ruderns ist die Möglichkeit dies bis ins hohe Alter ausführen zu können. Man kann sagen: Rudern von 8 bis 88 Jahren.
Ebenso können dies auch Quereinsteiger und Newcomer ohne besondere sportliche Vorkenntnisse erlernen.
Weiterhin ist die sportliche Betätigung an der frischen Luft und in der Natur ein wesentlicher Vorzug dieser sportlichen Betätigung.
Gerudert wird meistens in gesteuerten Booten, weil Ruderer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung im Boot sitzen und sich zum Überprüfen des Kurses beim Rudern umdrehen mußten.
So kann auch sicherer auf fremden und kurvenreichen Gewässern gerudert werden.
Übrigens wechseln sich Ruderer und Steuerleute auf der Steuermannsposition i.R. regelmäßig ab.
Wanderfahrten sind meist mehrtägige Rudertouren mit Übernachtung. In der Regel werden Fahrtstrecken von 20 bis 50 km am Tag zurückgelegt.
Oft bietet sich die Möglichkeit an sehenswerten Orten ausreichend lange Pausen zur Besichtigung einzulegen.
Lange Pausen und lange Gespräche mit den Ruderkameraden ergeben sich auch oft vor Schleusen, bis sich die Tore zur Einfahrt öffnen.
Die Wanderruderboote bieten die Möglichkeit das Gepäck im Boot mitzuführen.
So kann die Ruderfahrt auch spontan und Belieben zur Übernachtung in Zelten unterbrochen werden.
Für Wanderfahrten mit höherem Komfortanspruch finden Ruderer Unterkunft in Bootshäusern anderer Rudervereine, in Jugendherbergen oder Hotels.